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Magic of Ireland Erfahrungsbericht von Karlchen
Karlchen berichtet von der Magic of Ireland Show vom 31. Oktober in Uelzen im Theater an der Ilmenau.
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Die Truppe besteht, wie auch auf der Homepage zu lesen, aus 4 Musikern und 10 Tänzern plus James Devine. Nach unserer Einschätzung haben diese paar Leutchen aus der sehr kleinen Besetzung das Optimum (fast) herausgeholt. Ein ganz besonders großes Lob an die Musiker, die alle mehrere Instrumente spielten, was für musikalische Abwechslung sorgte. Die Musiker nahmen auch endlich einmal Kontakt zum Publikum auf, bei irischen Musikern auch in kleineren Sälen eher die Ausnahme. Browne/MacDonald/O'Goreman/Ni Lannigan zeigten, dass auch eine vierköpfige Band in solchem Rahmen brillieren kann. Noch einmal: riesengroßes Lob!

Auch die irischen Tänzer sorgten mit ihrer Darbietung dafür, dass keine Langeweile aufkam. Soft Shoe, Hard Shoe, Reels, Slip Jig, Light Jig, alles vertreten. Ein sehr hübscher Figure Dance und auch 2 traditionelle Ceilis. Überhaupt hatte das Ganze einen deutlichen traditionellen Unterbau, im durchaus positiven Sinne. Denn dies bedeutete sehr gute, saubere Technik und hervorragende Grundlagen, auf denen die Choreografien sehr routiniert abliefen. Ein paar neue Ideen zum Abgucken gab es auch. Die vielen Kostümwechsel sorgten zusätzlich für eine abwechslungsreiche Optik (auch wenn sie gelegentlich nur mit Ach und Krach gelangen - passiert jedem mal ... ;).

Wermutstropfen? Nun ja, ein bisschen schade war es schon, dass der Star-Tänzer James Devine nur in einem einzigen Beitrag zu sehen war, während alle anderen andauernd dran waren. Fast verschwenderisch ... Zumindest wäre doch eine gemeinsame Nummer zwischen Devine und dem irischen Lead-Tänzer Michael O'Goreman denkbar gewesen. Schade!

Ebenso schade, dass der Saal nur zu gut einem Drittel gefüllt war (was gottseidank der Spielfreude der Truppe keinen Abbruch tat). Man mag darüber spekulieren, ob es an der nur spärlich vorhandenen Werbung lag (in den regionelan Print-Medien war so gut wie nichts über dieses Event zu finden, Plakate quasi Fehlanzeige) oder am Eintrittsgeld, das bei Preisen zwischen € 28,- und € 40,- nicht gerade niedrig war. Wenn ich bedenke, dass ich vor Jahren "Riverdance" für DM 70,- gesehen habe (und wir hatten relativ gute Plätze) und nun in den vorderen Reihen umgerechnet DM 80,- hinlegen soll, kann ich mir schon vorstellen, dass sich da manch einer die Sache überlegt (zumal fachfremdes Publikum).

Uns hat es jedenfalls gefallen. Allerdings hätten wir uns unbedingt noch ein Programmheft gewünscht - schon, um die Namen der beteiligten Tänzer/innen nachlesen zu können. Manches Gesicht kam mir bekannt vor, da hätte ich gerne nachgeschaut, woher.

Die Truppe tritt Anfang November (2006) noch in Dänemark auf. Wer weiß, vielleicht kommen sie ja demnächst wieder nach Deutschland. Und vielleicht werden dann auch die Karten etwas billiger (und das Publikum größer - muss ja auch frustrierend sein für die Mitwirkenden).

Bericht veröffentlicht am 20.11.2006
Inhaltlich verantwortlich Karlchen - © 2006
Magic of Ireland - © 2006
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